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der 2te eintrag :)))

Wie fängt man so etwas am besten an…??

 

Direkt!!!!!

 

 man fragt sich so einiges was um einen herum so geschieht… was passiert mit all den Leben da draussen die einen selbst nicht betreffen? Was passiert mit all denen Leuten? Wenn man das eigene leben bis zum jetztigigen Zeitpunkt anschaut kommt einem diese zeit ewig lang vor… doch als ich letzte Woche über die Bahnhof-Passarelle lief bemerkte ich all die Leute die in meiner unmittelbarer Umgebung standen, Die alle ihren eigenen unendlich lang vorkommenden Lebensabschnitt mit sich trugen. Jedes leben schon nur in Basel hat eine ewig lange Geschichte. Wie mag das dann erst auf der Welt aussehen? Ich habe ein sehr schlimmes Jahr hinter mir gehabt, jedoch ist mir erst letzte Woche aufgefallen, dass jeder Mensch so etwas Ähnliches erlebt haben muss. Höhen, tiefen, wutanfälle oder auch einfach schlichte fröhliche Tage. All dies sind Bestandteile unseres Lebens, und genauso von jedem leben…

 

Da stand ich also nun, auf der Passarelle und bemerkte all diese Leute, all diese Menschen, die eine Geschichte voller Erinnerungen und Gefühlen mit sich trugen.

Und bemerkte die Bedeutungslosigkeit der einzelnen Person in der Masse.

Ich überlegte hin und her, doch irgendwann fiel mir auf dass die masse ja sowieso nur aus einzelnen Personen besteht, und jeder einzelne für die „massen-bildung“ miteinbezogen wird. Trotzdem fand ich mich in einer sehr komischen Atmosphäre wieder. auch wenn ich eine teilweise befriedigende und beruhigende antwort hatte, fühlte ich mich im vergleich zu all den täglich geschehenden geschichten/storys/szenen recht unbedeutend… jeden tag passiert mindestens 10 leuten in basel etwas ähnliches was mir passiert ist.

 

 Ich schaue nun zurück und denke an die letzten 1.5 jahre zurück… die actionreichsten Jahre meines Lebens. O.K ich bin zwar „erst“ 17 aber diese Jahre waren voller Höhen und tiefen; besonders tiefen. Und ich frage mich: “kann es wirklich sein das dieses Jahr speziell viel passiert ist oder habe ich es erst bemerkt“ wenn ich es erst jetzt bemerkt habe, muss es einen anderen Grund dafür geben wieso ich in einer Traumwelt lebte in der alles kunterbunt und friedlich war.

 

inzwischen ist in meiner schulischen karriere auch noch einiges passiert… 5 tage schulausschluss… wegen „absenzen“ *tiefseufz* 7 halbtage unentschuldigt, 7 verspätungen. Das war die letzte verwarnung… und leider nicht sehr fair. Jah ich habe 7 mal gefehlt und ja ich bin 7 mal zu spät gekommen, Aber wieso wird in unserer menschlichen Gesellschaft so grossen wert auf Pünktlichkeit gelegt? Die definition von pünktlichkeit wäre wohl: „zur besprochener zeit am besprochenen Ort zu sein“ und die frage; die frage die mich quält war …. Welche bedeutung zeigt es anderen menschen, wenn ich pünktlich erscheine?. Welche grundlegenden veränderungen wird mein Pünktliches erscheinen schon bewegen, mal abgesehen vom verhindern eines definitiven schulausschluss?

 

 Auf jedenfall lebte ich die nächsten monate in einer heiden angst, dass ich jederzeit von der schule fliegen würde… was dann auch geschah.

Ich hatte eine kleine verbale ausseinandersetzung mit meinem Sportlehrer, was dazu führte, dass ich zum rektor geschickt wurde, und diese geschichte ging weiter… zurzeit bin ich im Gymnasium Leonhard (vorher im Wirtschafts gym), da ich sehr viel glück hatte…

Jedoch geht es hier mal nicht um meine wenigkeit, sondern darum, was diese „wenigkeit“ zu melden hat:

 

Dazu gehört wohl eine der wichtigsten „entdeckungen“ meines lebens. :-D

Ein einfacher ausdruck:

EINFACH TUN

Ich denke die Aussagekraft dieses Ausdruckes ist den Meisten Gar nicht erst Klar…

Auf den Ersten Blick erscheint dieser Satz ziemlich banal, doch vom gegenteil will ich gleich überzeugen.

Dieser Ausdruck gilt nicht im sinne von Mutproben, oder des Gleichen. Ich denke da eher an eine ganz einfache situation wie : mama sagt: „Räum dein Zimmer auf!!!“ wenn man sich jetzt fragt, wieso mache ich dies nicht? Bekommt man eine Antwort wie: „es schei**t mich an“ doch ich als mensch habe doch nichts zu verlieren, wenn ich mein Zimmer aufräume. Also nur um meinen gedankengang zu verdeutlichen. Wenn man sich die Welt und die sogenannte „realität“ anschaut ist wie ich schon mal bemerkt habe die einzelne Handlung relativ unbedeutend. Was jedoch noch unbedeutender ist, ist das was die „unhandlung“ sprich das nichtgetane zeigt. Nämlich nichts. Daraus schliesse ich, dasses keinen sinn macht, sich dieser Arbeit zu Verweigern.

Das: “was habe ich zu verlieren“ ding mag für die meisten nicht sehr überzeugend sein, jedoch muss man auch dies ein bisschen Differenzierter betrachten. Nehmen wir mal an der Sachverhalt wäre wieder das Zimmeraufräumen. Die zeit, die ich in das Aufräumen investiere kann ich rein theoretisch nicht besser nutzen. Wieso? Wird jetzt als frage auftauchen. Und dessen antwort wäre: wir sind menschen. Einzelne Individuen, ein teil einer riesigen Infrastruktur. Eine Person, und was das aller wichtigste ist wir sind zu Subjektiv. Wenn man sein eigenes denken mal auf eine andere ebene bringt, wird einem plötzlich klar dass man einer mehrheit angehört, die es angenommen hat sich an dieser Subjektivität festzuhalten und sich ihr anzueignen. Dieses höhere denken kann nur durch differenziertes ansehen der Objekte meiner umgebung gewonnen werden. Dieses differenzierte ansehen der erzwungenen Taten(wie z.B das Zimmeraufräumen), ist die Anschauung der Unbedeutsamkeit eines einzelnen menschen. Ich behaupte mal: nur wer das eigene leben nicht als DAS leben sieht, wird sein zimmer aufräumen ohne einen eigenen willen, und ohne eine Weiteren ermahnung..

wer diese sätze nachvollziehen kann muss meiner schon sehr ähnlich sein.

 

 

Ich habe sehr oft das wort Realität gebraucht, das nächste was kommen wird, wird wohl oder übel die Realität xD

 

 

18.2.09 20:49
 


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